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Marketing Mix für Therapeuten

Sie als Therapeut sind mehr und mehr gefordert, Ihre Leistungen im Internet zu präsentieren, weil sich Ihre Patienten dort informieren. Haben Sie bereits eine aussagekräftige Website oder sind Sie in den sozialen Medien zu finden? Denken Sie daran, die Konkurrenz schläft nicht.

Für Therapeuten ist ein guter Marketing Mix aus Offline- und Online Marketing umsatzsteigernd – es muss jedoch das Wettbewerbsrecht beachtet werden.

Marketing Mix – Maßnahmen für Therapeuten

Printmedien
Das erste Instrument im Marketing Mix sind Ihre Flyer, Visitenkarten, Patienteninformationen und Broschüren. Wichtig ist, dass Sie die Texte leicht verständlich und informativ formulieren, mit ansprechenden Bildern arbeiten und die Gestaltung der Corporate Identity entspricht.

Sie können übrigens auch PDF-Dokumente von Ihren Patienteninformationen auf Ihrer Website zum Download zur Verfügung stellen. Das stellt einen Mehrwert für Ihre Besucher dar.

Digitalmedien

Die zweite Säule des Marketing Mix präsentiert sich Online.

Website:
Das ist Ihre Online-Visitenkarte, die Empfangsdame und fast schon das Erstgespräch, das Sie mit Ihren Patienten
führen. Die Website ist heutzutage für viele Besucher schon das JA oder NEIN für eine weitere Kontaktaufnahme. Ist Ihre Website aussagekräftig und begeisterungsfähig, führt das zur Steigerung der Kunden- / Patientengewinnung.

Eine Website muss für Suchmaschinen leicht lesbar und indizierbar sein. So erzielen Sie eine bessere Auffindbarkeit und es kommen mehr Besucher auf Ihre Seite. Wichtig ist, die Seite regelmäßig zu analysieren und kontinuierlich zu optimieren.

Sie als Therapeut sollten darauf achten, dass Sie ihre Website in einem Content Management System, wie beispielsweise WordPress, erstellen lassen. So sind Sie später in der Lage, ihre Website selbst zu bearbeiten, ändern und zu pflegen, das ist kostengünstiger.

Social Media:

Sie als Therapeut sprechen Endverbraucher aller Altersklassen an. Deshalb ist es heutzutage unumgänglich, dass Sie auch in den sozialen Medien zu finden sind. Hier eignen sich Facebook und Twitter besonders gut. In Facebook können Sie Beiträge über Ernährung, Gesundheit oder Ihre Spezialgebiete posten. Twitter eignet sich dazu, kurze Informationen über Ihre Praxis, Angebote, Termine, etc. zu twittern. Ich empfehle zusätzlich Google+ / Google Business parallel, damit Sie in google noch besser gefunden werden.

Wenn Sie viel Zeit oder einen Mitarbeiter für Social Media zur Verfügung haben, können Sie einen Gesundheitsblog über einzelne Krankheitsbilder und ihre Behandlungsmethoden bzw. Erfahrungen schreiben. Hierbei sollten Sie jedoch darauf achten, dass Suchmaschinen und Blognetzwerke von ihren neuen Beiträgen erfahren. Das funktioniert über sogenannte Pings.

Social Media bedeutet Arbeit. Es aktiv zu betreiben heißt, ca. 1-2 neue Beiträge pro Woche zu posten und 1 x pro Tag hineinzuschauen, ob Reaktionen erforderlich sind. Sogenannter Shitstorm verbreitet sich bekanntlich rasant und dem muss direkt entgegen gewirkt werden, bevor die Lawine ins Rollen kommt.

Bei Fragen rund um’s Therapeuten- Marketing bin ich gerne für Sie da und ich weiß auch noch, von was ich rede, da ich selbst vom Fach bin. Kontaktieren Sie mich.

DSGVO in aller Munde …

Es geht in der Datenschutz-Grundverordnung darum, dass Sie mit personenbezogenen Daten entsprechend verfahren und Ihre Kunden, Websitebesucher und Geschäftspartner rechtssicher aufklären, was mit ihren Daten geschieht.

Kostenloser Datenschutz-Generator

Der erste wichtige Schritt, ist daher eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung zu erstellen, worin alle relevanten Informationen verfasst sind. Viele Anwaltskanzleien haben sich auf dieses Thema  spezialisiert und es gibt Kanzleien, die sogar einen kostenlosen Generator zur Erstellung einer Datenschutzerklärung anbieten. Hier geht es zu einem kostenlosen Datenschutzgenerator den ich an dieser Stelle empfehlen möchte.

Jedoch ist es mit der Datenschutzerklärung alleine nicht getan. Es sind weitere Maßnahmen damit verknüpft. Beispielsweise muss man ein Verarbeitungsverzeichnis erstellen. Darin ist dokumentiert, welche personenbezogenen Daten, in welcher Weise verarbeitet werden. Dort muss man des Weiteren angeben, ob die Daten an Dritte weitergegeben werden und zu welchem Zweck.

Beispiel: Kosmetikstudio

In der Kundendatei sind personenbezogene Daten, wie Name, Anschrift, Telefonnummer, Alter, Hauttyp, Gewicht, verzeichnet. In vielen Systemen sind auch die einzelnen Behandlungen, Präparate oder persönliche Informationen, beispielsweise über allergische Reaktionen, etc., dokumentiert. Das alles fällt unter Datenschutz!

Durch Backup-Funktionen werden die Daten dann auf einem externen Server in einem Rechenzentrum gespeichert. Der Provider ist in dem Fall ein Dritter! Wenn die Buchhaltungsdaten an die Steuerkanzlei weitergeleitet werden ist das der nächste Dritte… Das alles muss laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)  im Verarbeitungsverzeichnis aufgeführt und entsprechende Verträge mit den Dritten abgeschlossen werden.

Die Website muss Datenschutz konform sein

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Ihre Website, die datenschutzkonform sein muss, ansonsten ist sie abmahnpflichtig. Das bedeutet, dass die Datenschutzerklärung sowie das Impressum und AGBs mit einem Klick erreichbar sein muss. Es sollte je eine separate Seite dafür eingerichtet werden. Die Website muss SSL-verschlüsselt sein. Mit der SSL-Technologie (Secure Socket Layer) werden Daten bei der Übertragung im Internet verschlüsselt und geschützt. Das heißt, dass die Daten der Besucher ihrer Website nicht von Dritten abgefangen werden können.

Es ist auch wichtig, dass Sie das Kontaktformular auf ihrer Website datenschutzkonform gestalten. Es sollten so wenig wie möglich Daten abgefragt werden lediglich solche, um auf die Anfrage reagieren zu können. Das sind beispielsweise Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, Betreff. Wichtig ist, dass vor dem Versenden der Nachricht, folgendes bestätigt wurde: „Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung und stimme der Verarbeitung meiner Daten zu.“

Dies sind nur ein paar wesentliche Punkte, die ich hier erwähnen möchte. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie weitere Fragen haben. Da ich jedoch kein Rechtsberater bin möchte ich außerdem eine entsprechende Kanzlei weiterempfehlen.